Lass Dich mitnehmen auf eine kulinarische Reise durch die südliche Toskana, auf einen Streifzug durch Küchen und Keller, durch Backstuben und Ölmühlen. Entdecke die Plätze, wo die Zeit still zu stehen scheint und man sich ein bisschen fühlt wie im siebten Himmel. Die Toskana ist Erholung pur! Und voller Inspiration! Sie ist eine Wiege der Kreativität und ein Schmelztiegel von Kunst und Kultur. Und in ihren Gärten bilden Öl und Wein den Mittelpunkt gastronomischer Glückseligkeit.

Du startest in der Weinhauptstadt Siena

Idealer Ausgangspunkt für Deine Reise ist Siena, jene wohl mittelalterlichste Stadt Europas. Ihre Gebäude aus braunem Backstein sind kompromisslos gotisch. Sie erhielt lange vor Florenz ihr charakteristisches Aussehen und ließ ihre besten Jahre hinter sich, noch bevor ihr die Renaissance ihren Stempel aufdrücken konnte. Die schmalen Gassen zwischen den sechsstöckigen Palästen wirken wie Reliquien aus einer anderen Zeit. Kaum zu glauben, dass der Campo, der symbolträchtig als neunteiliger Fächer aus Backsteinpflaster errichtete Hauptplatz, ebenso wie der Palazzo Pubblico mit seinem elegant aufragenden Turm vor mehr als 700 Jahren entstanden sind. Dieser faszinierende Ort bietet seit Jahrhunderten die Kulisse für ein atemberaubendes Spektakel, jenes palio genannte Pferderennen, in dem die contrade, die einzelnen Stadtteile einander in friedlichem Wettstreit gegenübertreten.

Chianti Classico, Vernaccia di San Gimignano, Vino Nobile di Montepulciano…

Siena ist natürlich auch die Weinhauptstadt der Toskana. Nach Norden erstreckt sich das Chianti Classico und das nahegelegene Weißweinzentrum San Gimignano. Nach Süden verliert sich die malerische Chianti-Mischung aus Olivenhainen, Weinbergen und Wäldern und geht allmählich über in das weitläufige Weide- und Ackerland der crete senesi. Schafherden ziehen mit Glockengeläut zwischen einsamen Höfen umher. Das ist die Landschaft des Chianti Colli Senesi mit den berühmten Rotwein-Appellationen Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano in ihrer Mitte.

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In der Taverna del Capitano in der Via del Capitano, 8 dinniert man in einem Backsteingewölbe mit typisch sienesischer Atmosphäre. Die Stärke der Osteria liegt im großen Angebot traditioneller Gerichte und einer interessant bestückten Weinkarte. Zweihundert Meter vom Campo und nicht weit vom Battistero und der Treppe zur Piazza del Duomo entfernt finden Sie in der Via Franciosa, 25 die ungemein behagliche Antica Osteria da Divo, Im antiken Kellergewölbe unter der zweiten Stadtmauer von Siena sorgen die alten Balken und Backsteindecken für eine einzigartige Atmosphäre und gekocht wird aus Leidenschaft.

Gut essen und ungestört schlafen

Wer sich lieber selbst versorgt, findet in der Gastronomia Morbidi 1925 in der Via Bianchi di Sopra so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Hier gibt es exzellenten pecorino, feinste salumi sowie fertig zubereitete antipasti, primi und secondi zum mitnehmen. Alles auf höchstem Niveau und zu vertretbaren Preisen. Bestes Brot und klassische sieneser Bäckerware (panforte, ricciarelli) bekommst Du im Forno dei Galli in der Via dei Termini, 45. Und wer es am Abend nicht allzu weit bis zu seinem Nachtquartier haben will, der wohnt im Duomo in der Via Stalloreggio, 38 – eine der empfehlenswertesten Unterkünfte direkt in der Stadt. Hier kommst Du zur Ruhe und kannst nach einem erlebnisreichen Tag entspannen.
Bevor Du Siena verlässt, solltest Du auf keinen Fall einen Besuch in der Enoteca Italiana versäumen. Es ist die größte und berühmteste Weinhandlung Italiens. In der angeschlossenen Wein-Bar können mehr als 800 Weine glasweise zu sehr moderaten Preisen verkostet werden, so dass der interessierte Besucher aufschlußreiche Vergleichsstudien anstellen kann: Vergleiche unterschiedlicher Regionen, Rebsorten oder Produzenten. Wem das zu anstrengend ist, findet in den von Experten geführten Verkostungen ein sehr attraktives Alternativangebot.

Weiterfahrt in die Crete Senesi

Wenn Du Deine Reise in Richtung Südosten fortsetzt, tauchst Du unvermittelt ein in eine von bösen Narben aus weißem Stein durchsetzte Landschaft. Montaigne berichtete von einer “Ebene, die von schrecklichen Furchen zerrissen wird”. Die Bodenerosion hat den Kalk offen gelegt und die charakteristischen crete entstehen lassen. In dieser weitläufigen Landschaft steht weithin sichtbar die Abtei Monte Oliveto Maggiore aus dem 14. Jahrhundert. Hinter schwarzen Zypressen und rosafarbenem Backstein verbergen sich Meisterwerke der sienesischen Freskenmalerei, geschaffen von Signorelli und Sodoma. An der Via Cassia nach Rom kauern die niedrigen Ziegelbauten des bäuerlich geprägten Städtchens Buonconvento. Der unscheinbare Ort stammt wie die Abtei aus dem 14. Jahrhundert – und seit dem Mittelalter scheint sich hier wenig verändert zu haben.
Blickt man von Buonconvento aus nach Süden, sieht man eine Hügelkette auf ihre höchste Erhebung Montalcino zustreben. Und im Dunst dahinter erkennt man den noch weiter aufragenden, wolkenumhüllten Gipfel des Monte Amiata. Montalcino erinnert den Weinbesessenen an Saint-Émilion: die Größe, die steilen Gassen und das Wirrwarr aus Ziegeldächern. Vor allem aber dreht sich hier wie dort alles um Wein – um ungemein teuren Wein. Neben dem Barolo ist der Brunello di Montalcino der begehrteste und teuerste italienische Ursprungswein.

Montalcino

Die Legende: Brunello di Montalcino

Der beste Platz für eine Exkursion durch die vielfältige Weinlandschaft des modernen Montalcino ist die enoteca in der großen grauen fortezza, in die die Sieneser einst flüchteten. Wer einfach nur verweilen und an einem süßen Moscadello nippen oder einen cappucino schlürfen möchte, geht in die Fiaschetteria 1888 in der engen Hauptstraße. Im hinteren Raum werden alle bedeutenden Brunello di Montalcino zum Kauf angeboten. Man fragt sich, wie ein solches Jugendstiljuwel mit rotem Plüsch, vergoldeten Spiegeln und Marmortischen in dieser einsamen Zitadelle entstehen konnte, lange bevor der Brunello der Stadt Glamour verlieh. Einen Toast auf Clemente Santi!
Eine empfehlenswerte Unterkunft im Stadtkern findest Du nicht weit von hier. Il Giglio liegt in der Via Soccorso Saloni, 5 und bietet komfortable Zimmer mit aufmerksamem Service. In der Osteria Porta al Cassero speist Du im Kreise der Einheimischen. Das winzige Lokal mit Tischen aus Marmor und Schmiedeeisen begünstigt das gesellige Beisammensein, wenn auch auf engstem Raum. Du gelangst zur heimeligen Osteria, einer ehemaligen Weinschenke, wenn Du von der Straße ein paar Stufen zur atemberaubenden Festung hinuntersteigst. Die Küche bietet lokale Hausmannskost ohne besonderen Überraschungen, mit Ausnahme der Kutteln mit Safran.

Schlemmen ohne Ende

Gediegener speisen kannst Du in Poggio alla Mura etwa 10 km von Montalcino entfernt. An der Provinzstraße, die Montalcino mit Tavernelle verbindet, liegt das Pieve di San Sigismondo in einer überwältigenden Berglandschaft: vis-à-vis des Monte Amiata, das Orcia- und das Ombronetal, ringsherum Weingärten und immergrüne Wälder. Hier hat die San Sigismondi srl, ein dynamisches Unternehmen, ein großes Landhaus, zu dem auch eine romanische Kirche gehört, zu neuem Leben erweckt. Das Gutshaus, die Ställe und Scheunen wurden aufs Feinste restauriert und beherbergen jetzt im Erdgeschoß eine Enoteca und den Speisesaal des Restaurants, während im Obergeschoß vier komfortable Gästeappartements entstanden sind. Die Gerichte hier sind konsequent regional ausgerichtet, aber stets raffiniert zubereitet. Besonders überzeugen können die hausgemachten Desserts.
Wem das Dessert-Potpourri im Pieve Appetit auf mehr typisch lokales Naschwerk (Ossi di morto, Sospiri, Amaretti, Brutti e Buoni) Lust gemacht hat, dem sei die Pasticceria Mariuccia an der Piazza del Popolo wärmstens empfohlen. Die weit und breit besten getrockneten Biskuits bekommst Du in der Bäckerei Forno Lambardi in der Via S. Saloni, 54. Feinstes Olivenöl bekommst Du in der Frantoio La Spiga in der Via Circonvallazione, 212. Diese moderne Olivenmühle bietet preiswerten Direktverkauf und kann während der Mahlsaison sogar besichtigt werden.

 

Empfehlenswerte Brunello-Erzeuger

Poggio Antico
, Località I Poggi – 53024 Montalcino Tel. 0577-848044
Il Marronneto
, Località Madonna delle Crazie – 53024 Montalcino Tel. 0577- 849382
Tenuta di Sesta, 
Località Sesta, 25 – 53024 Montalcino Tel. 0577-835612
Brunelli Gianni
, Località Le Chiuse di Sotto – 53024 Montalcino Tel. 0577- 849342
Sesti
, Castello di Argiano – 53020 Sant‘ Angelo in Colle Tel. 0577-844113
Cerbaiona, 
Località Cerbaiona – 53024 Montalcino Tel. 0577-849660

Die Stille von Sant‘ Antimo

Die einzige Straße, die von den beiden Sant‘ Angelos – Scalo und in Colle – mit ihren vielen Brunello-Erzeugern das Flüsschen Orcia entlang gen Osten führt, ist die strada bianca nach Castelnuovo dell’Abate. Sie windet sich durch wildes Land mit atemberaubendem Talblick und führt zu einem der schönsten Fleckchen der Toskana: der Abtei Sant’ Antimo. Das vermutlich von Karl dem Großen gegründete Kloster diente fünf Jahrhunderte lang keinem religiösen Zweck – und trotzdem: Sant‘ Antimo ist zweifellos ein heiliger Ort. Sein romanisches Interieur wird von einem Licht erhellt, das selbst die Wände und Pfeiler zu durchdringen scheint. Die gregorianischen Gesänge der französischen Mönche, die sich hier nach langer Zeit wieder angesiedelt haben, erfüllen morgens und abends das stille, mit Weiden und Olivenbäumen bewachsene Tal.

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Nicht weit von Sant‘ Antimo entfernt befinden sich die heißen Quellen des Städtchen Bagno Vignoni. Die Medici sorgten für den passenden architektonischen Rahmen. Die verwitterten Mauern, Treppen, Erker und Loggien der alten Häuserfronten, die aufsteigenden Dampfschwaden der heißen Thermalquellen und der leise, betörende Geruch von Schwefel – am rechten Tag zur rechten Zeit die pure Magie! In der Toskana ist man eben der Unterwelt stets ein Stück näher als sonstwo in der Welt.

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Pienza – die Pecorino-Metropole

Wenn man sich jetzt in Richtung Nordosten hält, ist es nicht mehr weit bis nach Pienza. Pienza ist nicht nur ein ungemein pittoreskes Städtchen, ein Reissbrettprodukt des berühmten Renaissancearchitekten Leon Battista Alberti, sondern das Synonym für den aus Schafsmilch hergestellten pecorino schlechthin. Man sagt, dass die Wiesen, auf denen die Schafe von Pienza weiden, die vitalsten der ganzen Toskana seien, reich an Gräsern, Blumen und Kräutern. Darin liege das Geheimnis der Klasse und des Aromareichtums des hiesigen pecorino. Doch Vorsicht! Nicht alles, was in Pienza als pecorino feilgeboten wird, ist echt. Viele Produkte kommen aus Sardinien oder norditalienischen Käsefabriken. Der sicherste Weg zu gutem, authentischem pecorino führt entweder direkt zu den Produzenten oder in den Laden von Alberto und Mara del Buono an der Piazza Martiri della Libertà, wo Sie auch seltenen Honig, Nudeln, Saucen, Pasteten, Olivenöl und viele andere Spezialitäten einkaufen können.

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Über Monticchiello nach Montepulciano

Wer es nicht eilig auf dem Weg von Pienza nach Montepulciano hat, versäume auf keinen Fall einen Halt im nahegelegenen Monticchiello, ein winziges, intaktes altes Bilderbuchdorf abseits der großen Straßen der Toskana. Es ist in der internationalen Theaterwelt wegen der alljährlichen Vorstellung des avantgardistischen, radikaldemokratischen “Teatro povero” ein Begriff. Die Dorfbewohner verfassen jedes Jahr ein neues Stück, dessen Akteure sie dann selbst stellen. Die Themen sind politisch und doch immer auch alltäglich: Landflucht, Arbeitslosigkeit, Fremdenhaß oder Politikverdrossenheit. Die Osteria La Porta in der Via del Piano, 1 bietet klassische toskanische Gerichte, die mit viel Liebe zubereitet und in gemütlicher Atmosphäre genossen werden können. In der Bar-Pasticceria Dolce Sosta in der Corsa Rossellino gibt es hervorragendes Eis aus Sahne, Schokolade und Früchten. Echten Pecorino findest Du in der Azienda San Polo bei Familie Armellini in der Via Gozzante.
Von hier nähert man sich Montepulciano aus südwestlicher Richtung. Es ist der letzte Hügel, bevor man ins breite Val di Chiana gelangt. Montepulciano ist eine der schönsten Bergstädte der Toskana. Sie thront stolz und keck in 600 Metern Höhe über dem Meer und versprüht – ganz anders als das rustikale, von der düsteren Atmosphäre der Gotik geprägte Siena – die urbane Heiterkeit der Renaissance. Enge, steile, mittelalterliche Gassen und weite, offene Plätze mit repräsentativen Palazzi lassen beim Besucher den Eindruck entstehen, er befinde sich in einem lebendigen Museum. Dieses architektonische Kleinod gilt zurecht als “Juwel des Cinquecento”. Herausragende Architekten wie Michelozzo di Bartolomeo, Barozzi da Vignola und Sangallo d.Ä. arbeiteten hier, und ihre monumentalen Palazzi und Kirchen zeugen noch heute von der einstigen Bedeutung der Stadt.
Die unregelmäßig bebaute, im traditionellen Fischgrätemuster gepflasterte Piazza Grande ist das Zentrum und der höchste Punkt der Stadt. Von hier aus regieren noch heute die lokalen kirchlichen und staatlichen Würdenträger ihre Untertanen: der frühbarocke Duomo Santa Maria Assunta auf der Südseite des Platzes, der wuchtige Palazzo Comunale, der mit seinem fast ansatzlos emporstrebenden Wehrturm an den Palazzo Vecchio in Florenz erinnert, auf der Westseite. Vom Turm bietet sich ein überwältigender Rundblick über die Stadt bis nach Siena, zum Lago Trasimeno und Monte Amiata.

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Ein besonderer Ort zum Wohlfühlen ist das Caffè Poliziano in der Via Voltaia nel Corso, 27. Im prachtvollen Jugendstil-Interieur, umrahmt von Spiegeln und Stukkaturen und mit atemberaubendem Blick ins Tal schmeckt die Tasse Tee, ein Tramezzino, ein Aperitif oder ein kleines warmes Gericht noch mal so gut. Ein idealer Ort, den Rundgang durch die Stadt für einen Augenblick zu unterbrechen. Wer nach einem gediegenen Plätzchen zum Speisen sucht, findet in der Osteria Borgo Buio in der gleichnamigen Straße all seine Wünsche erfüllt. In einem Kellergewölbe aus dem 13. Jahrhundert kann man es sich so richtig gutgehen lassen. Die Osteria strahlt Gemütlichkeit aus und die Antiquitäten aus der önologischen und kulinarischen Tradition der Toskana verleihen dem Ort ein besonderes Flair. Hier schmeckt einfach alles, aber besonders empfehlenswert sind die pici, pappa al pomodoro, minestre und ricottamousse als Dessert. In der angegliederten Enoteca kannst Du – auch glasweise – die Weine von Montepulciano genießen, dazu gibt’s Aufschnitt und Käse.

Vino Nobile di Montepulciano DOCG direkt vom Erzeuger


Le Casalte

, Via del Termine, 2 – 53045 Montepulciano Tel. 0578-798246

Salchetto
, Via di Villa Bianca, 15 – 53045 Montepulciano Tel. 0578-799031

Valdipiatta
, Località Gracciano – Via delle Ciarliana, 25/a – 53040 Montepulciano Tel. 0578-757930

Boscarelli
, Via di Montenero, 28 – 53040 Montepulciano Tel. 0578-767277

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Die Rückreise nach Siena führt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet vorbei an Sinalunga und Trequanda nach Asciano, die kleine Hauptstadt der crete. Die Stadt ist vor allem als Zentrum der Schafzucht und Pecorino-Herstellung bekannt. Ihr Glanzstück ist die schöne romanische Stiftskirche Sant’Agata mit ihrem außergewöhnlichen byzantinischen Grundriss mit zwei vorspringenden Querschiffen. Das Museo d’Arte Sacra birgt Kleinodien Sienesischer Malerei von der Duccio-Schule bis zu Matteo di Giovanni.
Deinen Hunger stillen kannst Du auf dieser Etappe entweder im Da Forcillo in Sinalunga in der Via Gramsci, 7, wo preiswerte, bodenständige Küche serviert wird, oder im Da Ottorino in Asciano in der Via Sante Marie, 114, wo ebenfalls in gemütlicher Atmosphäre unverfälschte toskanische Küche dargeboten wird. Von Trequanda kommend in Richtung Belsedere und Asciano empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher zur Azienda Agricola Belsedere de Gori Avanzati. Auf der Basis organischer Produktionsstandards entstehen hier feine, handwerklich erzeugte salumi, Fleisch von selbst gezüchteten Tieren sowie ausgezeichneter pecorino.

Lass es Dir schmecken!